Energiesparen beginnt bei den
Architekten
Das Buch "Energiegerechtes Bauen und Modernisieren" zeigt, wie
Energie effizienter genutzt werden kann
Fast 40 Prozent der in
Deutschland verwendeten Energie werden im Gebäudebereich verbraucht - vor
allem für das Heizen und die Aufbereitung von warmem Wasser. Bereits
die Architekten können bei der Planung, dem Bau und der Modernisierung von
Gebäuden ganz wesentlich zu einer effizienten und damit umweltschonenden
Energienutzung beitragen. Wie das möglich ist, zeigt auf 220 Seiten das von
der Bundesarchitektenkammer im Birkhäuser Verlag herausgegebene Buch
"Energiegerechtes Bauen und Modernisieren" (ISBN 3-7643-5362-7, 98,-
DM). Eingeschlossen ist auch eine CD-ROM mit den zahlreichen Graphiken und
Bildern des Buches. Verfasser sind das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt,
Energie und das Aachener Planungs-Büro Schmitz. Finanziell unterstützt wurde
das Projekt von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt und der Hamburgischen
Elektricitäts-werke AG.
Ein sparsamer Umgang mit Energie schont die
Umwelt, zum Beispiel weil weniger klimaschädliches Kohlendioxid (CO2)
ausgestoßen wird. Zudem lohnt sich Energiesparen und mehr Energieeffizienz im
Gebäudebereich auch finanziell. Zwar sind die Baukosten in der Regel höher,
dafür werden die Folgekosten bei der Energienutzung erheblich verringert.
Bereits bei der Bauplanung werden die Weichen fürs Energiesparen gestellt:
Das zeigt der erste Teil des Buches, der Grundlagen energiegerechten Bauens
beschreibt: die Ziele energiegerechten Bauens, der Energiehaushalt von Gebäuden,
der Einfluß des Standortes von Gebäuden auf den Energieverbrauch, die
Nutzung der Solarenergie, energiesparende Konstruktionen von Wänden und Dach,
umweltgerechte Heizungen, Wärmedämmung und Baustoffe.
Das energiegerechte Modernisieren ist Thema des
zweiten Teils. Er zeigt vor allem bauliche und haustechnisches Maßnahmen zur
Energieeinsparung, die den Anforderungen der seit 1995 gültigen Wärmeschutzverordnung
entsprechen.
Berlin, den 20.08.1998
www.umweltbundesamt.de
Energiesparen
im Haushalt zahlt sich aus